CHE - Der Baum - Alles wird gut

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Dauer 20 Minuten

Performer 1

2015
„tanz unplugged“ im TanzOrt am Gleis in Winterthur und bei der Kultur Ralley Winterthur

Choreografie
Helena Nicolao

Tanz/Performance/Text
Maka Mamporia

Produktion
Helena Nicolao und
TIW – Tanz in Winterthur

CHE - Der Baum - Alles wird gut

CHE: georgisch = Baum lässt eine Gestalt zwischen Tradition und Moderne entstehen. Die  Performerin ist inspiriert von den grundlegenden Emotionen ihrer Ursprungskultur. Gestische Bewegungen verschachteln sich mit Liedern und Geschichten. „Altes“ wird mit „Neuem“ vermischt und über allem steht die Frage, wie sich frühe Erinnerungen in der Gegenwart zeigen.


Improvisationen

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Photomuseum Winterthur
Performance in der Ausstellung
SITUATIONS – WERKER 2 – A SPOKEN HISTORY OF A YOUNG WORKER von Marc Roy Blaser und Rogier Delfos

Schloß Neersen, Skulpturenpark Steinhagen, verschiedene Galerien
Tanzimprovisation in den Ausstellungen der Malerin
Ekatherina Savtchenko

Blaue Nacht – Galerie Vömel Offene Nacht der Düsseldorfer Galerien Tanz/ Musikimprovisation mit der Cellistin Donja Djember
Presse

Kunstmuseum Ehrenhof
Improvisation in der Ausstellung „Kinetische Kunst“

Galerie der Trent University in Nottingham UK, Improvisation Bewegung und Stimme

Glaskuppel des Botanischen Gartens der Heinrich Heine Universität
Schlangenlächeln – Liebeslyrik von Heinrich Heine
Performance mit den Schauspielern Christiane Lemm,  Thomas Huber, Posaune – N. Valiensi, Regie – Sonja Weber

Kunstraum im Salzmannbau Düsseldorf, Improvisation in einem Sandbild des kolumbianischen Künstler Arthenjo

Freibad / Rheinstadion Düsseldorf Open Air Performance
Tanzimprovisation, Moderne Ernste Musik und Gesang Konzertakkordeon – Edwin A. Buchholz, Gesang – Ingrid Schmithüsen

Kongress of Performance Orangerie Köln
Tanz/ Musikimprovisation mit dem Musiker Andre O. Möller

Improvisationen

Es entsteht ein Tanz aus Körper und Klang, der nichts sagt, weil er nicht getrennt ist von dem was er sagt: Wasser ist Wasser, Luft ist Luft, Aktion/ Stille/ Sichtbares/ Unsichtbares, HIER
Masaki Iwana

In den letzten 25 Jahren sind viele interdisziplinäre Improvisationen und Projekte in Museen, Galerien und öffentlichen Räumen entstanden. Zusammenarbeiten mit Künstlern aus der Bildenden Kunst, Gesang, Musik, Theater, Video und Photographie.


SEHNSUCHT

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Dauer 20 Minuten

Tänzerin 1

Musiker 1

1994
Tanzhaus NRW
beim x-change Festival

Choreographie, Tanz
Helena Nicolao

Live Musik
Matty Rouse

Produktion
Helena Nicolao

SEHNSUCHT

Jede Sehnsucht ist eine Suche. Das über sich, die eigene Existenz, hinauswachsen. Die Griechen nannten es Epithymia, ein intensiv gefühltes Verlangen eigentlich wie ein Sturm, Bewegung, Lebenskraft. Die römischen Philosophen sprechen von einem fast qualvoll erlebten Begehren nach etwas, das genauso wenig greifbar ist wie die Sterne. Man kann den Blick auf sie richten, ergreifen kann man sie nicht. Auch hinter der Suche nach Wahrheit selbst, verbirgt sich eine Sehnsucht, die Sehnsucht nach Wahrhaftigkeit und Unvergänglichkeit. Die Sehnsucht ist ein Trieb, mit dem Unvergänglichen zu verschmelzen. Sehnsucht überschreitet die Schwelle vom Wirklichen zum Möglichen. Oder wie Kant sagt: Sehnsucht ist der Wunsch die Zeit zwischen dem Begehren und dem Erwerben des Begehrten, zu vernichten.

Ausgehend von dem Gefühl der Sehnsucht zeige ich in dieser Arbeit dem Publikum nur meinen Rücken. Durch die lange Betrachtung der Details werden neue Formen sichtbar die sich erst in der Reduktion der Möglichkeiten offenbaren. Schicht für Schicht entfaltet sich ein gesamtes Menschenleben in all seinen greifbaren und unfassbaren Facetten. Nichts bleibt verborgen, der Körper enthüllt sein Geheimnis und transportiert seine bereits gelebten Geschichten, den jetzigen Moment und die Sehnsüchte der Zukunft in Form von Bewegung.


Deckchen

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2017
Refugium – Biennale Kulturort Weiertal Winterthur

Performance
Helena Nicolao

Video und Ton
Eveline Cantieni

Kamera
Stephan Zürcher

Deckchen

“Deckchen” Video s:w Ton 50 sec. Loop von Eveline Cantieni
Idee und Performance Helena Nicolao

Während meines Besuches der Ausstellung Refugium – Biennale Kulturort Weiertal 2017 in Winterthur, sprach mich das Video «Deckchen» von Eveline Cantieni sehr an. Es waren keine weiteren Besucher im Ausstellungsraum und so konnte ich mich ungestört in das Video hineinsetzen und mich filmen lassen. Eveline Cantieni habe ich persönlich erst 2022 kennengelernt, als das Video ausgewählt wurde für «Bang Bang» Translokale Performance Geschichten Schweiz.

2017
Refugium – Biennale Kulturort Weiertal Winterthur

Performance
Helena Nicolao

Video und Ton
Eveline Cantieni

Kamera
Stephan Zürcher


be-coming

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Performer 3

2017/2018
Tanzfestival Prag / Studio Alta Im flieger Schokoladenfabrik Wien,
Tanzfestival Winterthur Theater am Gleis

Konzept, Choreographie, Tanz, Performance und Text
Helena Nicolao, Anka Sedlackova, Alexandra Sommerfeld

Musik
Günther Rabl, Francoise Bayle

Produktion
Helena Nicolao,
Anka Sedlackova,
Alexandra Sommerfeld

Finanzierung
Stadt Winterthur, Foundation of the Arts Slovak Republic, Bundeskanzleramt Österreich

Unterstützung
Theater am Gleis

be-coming

Die zwei Tänzerinnen/Choreografinnen Helena Nicolao (Winterthur) und Anka Sedlackova (Bratislava), begeben sich gemeinsam mit der Schauspielerin Alexandra Sommerfeld (Wien) auf die Spurensuche der embryologischen Entwicklung. Ein Prozess, der uns von Stunde Null an – der Befruchtung – einerseits zu einzigartigen Individuen werden lässt, und uns andererseits als Spezies eint.

Performer 3

2017/2018
Tanzfestival Prag / Studio Alta Im flieger Schokoladenfabrik Wien,
Tanzfestival Winterthur Theater am Gleis

Konzept, Choreographie, Tanz, Performance und Text
Helena Nicolao, Anka Sedlackova, Alexandra Sommerfeld

Musik
Günther Rabl, Francoise Bayle

Produktion
Helena Nicolao,
Anka Sedlackova,
Alexandra Sommerfeld

Finanzierung
Stadt Winterthur, Foundation of the Arts Slovak Republic, Bundeskanzleramt Österreich

Unterstützung
Theater am Gleis

An der Schnittstelle zu Tanz, Performance, Klang, Sprache und Wissenschaft entwerfen sie eine performative Choreographie der Ent-Wicklung. Besonders interessiert sie die Vielschichtigkeit der eigenen embryologischen Landkarten, sowie deren biographische Anteile, als auch die gesellschaftlichen Einflüsse und kulturellen Prägungen auf die eigene Entwicklungsgeschichte. Dabei ist der Körper selbst die Grundlage ihrer Recherche, der Ursprung für Bewegung und Sprache.
Versteht man die embryonale Entwicklung als Formsprache, so ist man konfrontiert mit Rhythmus, Vibration und Puls. Es entstehen ordnende Prinzipien, die mit choreografischen Mitteln in Tanz und Sprache übertragen werden können.
Sie durchleuchten die Schnittstelle Körper, diesen Raum, wo sich Vergangenheit und potentielle Zukunft ebenso treffen, wie sinnlicher Eindruck, Gefühle, Gedanken und Aktion. Anhand der Prinzipien der embryonalen Entwicklung wollen sie ihre persönliche Entwicklung betrachten. Und von dort aus die Kreise über sich selbst hinaus ziehen – die Frage nach ihrer sozialen, gesellschaftlichen, politischen Einbettung stellen.